Horst Köhler hat den Laden hingeworfen. Das war ihm alles einfach zu viel: Erst der Pressesprecher weg, dann die vielen Fettnäpfchen, vor denen ihn niemand mehr warnte und schließlich die Kritik, von jenen, die es gerade nötig haben. Nicht zu vergessen das ewige Gegrinse und Gewinke und das unaufhörliche Händeschütteln (sogar zur Grippe-Zeit).
Jetzt heißt es, er verhalte sich wie eine beleidigte Leberwurst und sei dünnhäutig. Dass man ihm da nicht sofort die Super-Nanny mit ihrer Wut-Höhle und der Stillen Treppe auf den Hals gehetzt hat, verwundert. Aber vielleicht kommt das ja noch. Jetzt heißt es erst einmal für Köhler: Abtauchen.
Und in der Zwischenzeit wird ein adäquater Nachfolger gesucht. Hm. Dabei wäre es doch so einfach seit dem vorvergangenen Wochenende. Lena wird es richten. Alles. Sie fährt zur WM nach Afrika, macht uns den Bundes-Jogi und holt den Titel für uns. Anschließend kommt sie zurück und macht den Bundes-Horst. Es kennt sie ja eh schon die ganze Welt und ihr Englisch ist auch nicht schlechter als das von unserem Außenminister (dessen Arbeit sie mit Links machen würde: Ein paar kryptische Halbsätze, Nicken, Lächeln und Hände schütteln).
Und wenn Merkel weiterhin so unauffällig bleibt, kann sie den Job auch gleich mitmachen. Deutschland muss ohnehin sparen. Bei allem. Offensichtlich auch an guten, klugen Charakter-Köpfen. Also: Hau rein Lena!
Bundes-Lena
June 11th, 2010 § 0 comments