Ich bin vor gut zwei Wochen unverschuldet in eine emotionale Schieflage geraten. Keine Einzelheiten. Und auch bitte kein Mitleid. Ich ärgere mich selbst darüber und finde es die meiste Zeit lächerlich und auch irgendwie lästig, weil es ja doch zu nichts führen wird. Der Drops ist gelutscht. Rein theoretisch und rational betrachtet, wäre man in unter einer Minute durch mit dem Thema. Ich nicht. Es nagt, knabbert und zerrt an mir. Ich vergesse sonst wirklich alles und jeden. Wäre Verdrängung olympisch, wäre meine Wohnung voll mit Gold-Medaillen. Aber nun röchelt mir meine Freundin, die Parze, unaufhörlich zu: So kommst Du uns dieses Mal nicht davon, Fräuleinchen!
Und die römische Mythologie ist ja bekanntlich nicht besonders zu Scherzen aufgelegt. Zur Not lass ich mich einfach an irgendeinen Felsen dübeln und mir jeden Tag die Leber wegpicken. Passt schon. Bei so viel Dämlichkeit, Träumerle-Qualitäten und Rumhängen in der Gefühls-Hängematte hat man es eben nicht anders verdient.
Richard David Precht sagt, dass ich mir dennoch keine Sorgen machen müsse. Das sei alles ganz normal. Gefühle seien der Klebstoff, der uns zusammenhält. Und der Verstand könne ohne Gefühle gar nicht auskommen. Mehr noch: Sie dienen dem Überleben. Und nach ein paar Wochen sei mein Gefühle-Haushalt wieder im Lot. – Aha. Soso. Schön, dass Wissenschaftler immer die passende Antwort parat haben. Das macht die Welt einfacher. Übersichtlicher. Mundgerecht. Aber…vielleicht will ich das gar nicht…
Ich kenn da ein Prima Mittel bei solchen Tiefs…
Dorothy Perkins, 3 Suisses, Bon a parte, Evans, Asos….ja sind wahre Freunde in der Not;)
Super nett, wollen aber nach 4 Wochen immer Geld!!!
*räusper*für alle, die da nicht so firm sind: das sind keine call-boys mit schlechten künstler-namen, sondern klamotten-firmen. nur mal so am rande….