Jürgen! Ich bin dein Vater!

February 22nd, 2008 § 1 comment

Manchmal überlege ich, ob Menschen wie Jürgen Drews wohl auch Eltern haben. Ich meine richtige Eltern, die ihrem Sohn was beigebracht, auf seine Bildung geachtet und ihn gefördert haben, ihm anerkennend auf die Schulter klopfen und stolz auf ihn sind.

Wenn ja, wie muss es dann wohl heute in diesen Menschen aussehen? Fragen sie sich, was sie besser oder lieber gar nicht gemacht hätten, sind sie beschämt, erfreut oder haben sie ihren Sohn schon vor langer langer Zeit zur Adoption frei gegeben? Ist Jürgen Drews vielleicht das erste Retorten – Baby? Und hat man sich nach ihm entschlossen erst einmal ein paar Jahre Pause zu machen, um die Fehler in der Methode auszumerzen?

Fragen über Fragen, die ich mir trotzdem ganz klar beantworten kann. Ich habe da eine Theorie, die mir nach einem Abend mit viel Wein und viel Fernsehen gekommen ist: Christian Ströbele könnte der Vater von Jürgen Drews sein.

Ichweißichweiß, das klingt seltsam, könnte aber doch möglich sein. Die Parallelen zwischen beiden sind einfach frappierend. Der Eine ist für die Grünen das, was der Andere für den Schlager ist: Peinlich, mediengeil, nervig, unmodern und schon längst über den Zenit.

Außerdem setzen sich beide für die Umwelt ein. Der Christian mit den Grünen und der Jürgen dadurch, dass er auf Körperhygiene und gewaschene Kleidung nicht so viel wert legt und so der Umwelt einen Dienst erweist (wer schon einmal mit dem Jürgen zusammen in einem Flugzeug saß und seine Käsefüße und das ranzige 80er Ralph Lauren Jacket bewundern durfte, weiß worüber ich hier spreche).

Ich könnte mir ohne weiteres vorstellen, dass Herr Ströbele irgendwann in den 50ern (oder 40ern? Wie alt ist der Drews eigentlich?) eine junge Dame kennengelernt, ihr mit seinen buschigen Augenbrauen ordentlich den Hof gemacht und sie dann begattet hat. Dadurch, dass er sich mit falschem Namen vorgestellt hat, war es der jungen Frau nicht möglich den Vater ihres noch ungeborenen Kindes ausfindig zu machen. Dem Jürgen hat sie dann irgendwann reinen Wein eingeschenkt. Und um es nicht schlimmer für den Jungen zu machen, als es ohnehin schon war, behauptete sie, dass sie auf einer Spanienreise mit dem König bekannt gemacht wurde und er aus diesem kurzen und heftigen Flirt hervorgegangen sei.

Deswegen singt Jürgen Drews auch immerzu dieses Lied, welches ihn als König von Mallorca ausweist. So versucht er seinen leiblichen Vater auf sich und seine noch nicht gestellten Ansprüche aufmerksam zu machen. Irgendwann, so hofft Drews, wird der König seinen Sohn anerkennen und ihm Mallorca als vorgezogenen Erbteil überschreiben.

Das wird Juan Carlos natürlich nie tun, denn er kennt Jürgen Drews und seine Mutter nicht. Und deswegen finde ich, dass Herr Ströbele nun endlich mal seine Missetat gestehen und somit der fragwürdigen Karriere und der Suche eines verzweifelten Mannes ein Ende bereiten könnte!

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