February 21, 2008

Uni: Leben, Leiden und kein bisschen Hoffnung (Teil 2)

In der Uni lernt man prinzipiell alles, was man für das weitere Leben braucht:

  • Inhalte sind unwichtig und werden generell überbewertet
  • effektives Lernen und Leisten mit minimalstem Aufwand bei Vortäuschung von immens vieler Arbeit ist möglich
  • Powerpoint ist kein Fitness-Zentrum
  • Auf Partys lernt man nicht den Mann fürs Leben kennen, dafür aber Krankheiten, die für eine kleine Wegstrecke ein ständiger Begleiter sein werden und jucken können
  • Autoritäten machen auch Fehler, müssen sich dafür aber nicht zwingend entschuldigen
  • Beamten im Verwaltungsapparat sind überall gleich und müssen sich auch nicht entschuldigen
  • Unsinniges Lernen von Dingen, die man nie wieder braucht, kann nicht durch ungezügelte Wutausbrüche ersetzt werden
  • Ein Kommilitone ist kein Kommunist
  • Mitstudenten sind ,wenn es darauf ankommt, nicht loyal und sitzen überall, nur nicht im gleichen Boot (zum abschreiben aber dann schon)
  • Auf  Frauenparkplätzen parken immer auch Männer und behaupten dann solche Sachen: “Ich warte auf meine Mutter.”
  • Bei Gruppenarbeiten wird klar: über den Kindergarten sind die meisten Menschen emotional und intellektuell  noch nicht hinweg
  • Auch intelligente Frauen können intrigieren, kratzen, beißen und schlagen
  • Humor ist was für Klassenclowns, aber doch nicht für die geistige Elite- zum Lachen also bitte in den Keller!
  • Gefährliches Halbwissen reicht meistens aus, um Eindruck zu schinden und von weiteren Fragen abzusehen
  • Ein Dekan ist ein Dekan, ist ein Dekan, ist ein Dekan (und kein Pelikan, der seine Beute im Schnabel frisch hält, bis er sie verschlingt …)
  • Hausmeister haben es oft schwer, leihen einem aber trotzdem gern mal eine Zigarette
  • Die meisten Frauen, die in der Mensa arbeiten heißen Gabi oder Gerda
  • Lügen dient nicht der Wahrheit, aber dem persönlichen Weiterkommen
  • Irgendwann hat jedes Elend sein Ende

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