Es ist fürchterlich, was sich seinerzeit in Dortmund abgespielt hat. Da nahm eine Sekretärin doch tatsächlich eine Frikadelle vom Firmen- Buffet, aß sie auch noch und wurde dann von ihrem Chef nach 34 Jahren Betriebszugehörigkeit fristlos gefeuert. Der Chef sieht die Vertrauensbasis wegen der verzehrten Frikadelle völlig zerstört und zerrüttet.
Und Recht hat er! Wie oft hat man schon den Ausspruch gehört: Nimm diese Frikadelle als Zeichen meines Vertrauens. Fast täglich fungiert dieses Stück Vertrauensbeweis aus Rind- oder Schweinefleisch als gesellschaftlich-moralisches Bindeglied. Was wäre diese Gesellschaft gar ohne ihre Frikadelle? Wo Vertrauen und Ehrlichkeit doch heute mehr als je höchstes Gut im Zwischenmenschlichen sein sollten, da erdreistet man sich und isst dieses Symbol für Urvertrauen einfach auf. So geht es ja nicht. Ein Gewürzgürkchen wäre ok gewesen oder eine winzige Cherrytomate. Schmückendes Beiwerk, Tand – aber eine Frikadelle und dann womöglich noch mit Brötchen? Das geht zu weit! 35 Jahre Zusammenarbeit können da schon mal schnell in Vergessenheit geraten. Und wenn die neue Sekretärin 35 Jahre jünger ist, als das Vertrauen-mordende und Frikadellen-essende Luder ohnehin. Es sind entsetzliche Zeiten, in denen wir leben – nicht nur in Dortmund.
Schon unglaublich, die Geschichte.
da will man einfach nur mal den puls fühlen…..
Jaaaa, pffffft, ausgerechnet Du als Vegetarierin schwingst Dich hier auf’s hohe Ross, Du hast ja überhaupt keine Ahnung was für eine Verlockung von einer solchen Frikadelle ausgehen kann. Die Geschichte lehrt uns: es haben schon andere Menschen bessere “Jobs” wegen einem Apfel verloren. Früher. Also, ganz früher. Viel früher.
Ironie, mein lieber Bernd…mehr sage ich nicht…entweder man hat sie oder hat ne nasengeige, gell???:O)))
Ne Frikadelle ist natürlich Krass…da sind die Abrechnungen für den
Puff die bei uns in der Firma eingereicht wurden natürlich echt eine
Kleinigkeit!Man man ne Frikadelle…unglaublich!
Also ich denke eher, dass hier einer die Abfindung respektive die zusätzliche Altersversorgung einer bewährten Mitarbeiterin sparen will und wie es aussieht auch wird.
Thomas