…es doch ist, wenn das eigene Leben oder zumindest die Dinge, die dazu gehören in einen 7,5 t Laster passen. Alles handlich und bruchsicher verpackt. Vorher, beim Packen, kommen einem solche Gedanken wie: „Brauche ich den Plunder wirklich?“ oder „Besitz belastet. Und viel Besitz, belastet mehr.“ Ich kann seit Wochen schon nicht mehr richtig schlafen, weil ich Angst habe, irgendetwas könnte den beschwerlichen Weg gen Norden übers Wasser auf eine Insel nicht überleben.
Für Samstagmorgen –den Tag des Umzuges- habe ich mir schon eine flammende Rede überlegt und mir die nötigen Gesten zur Untermalung und Bekräftigung des Gesagten angeeignet. Sollte ein Möbelpacker schräg gucken, trage ich alles selber und fahre den LKW die paar Kilometer allein. Pah! Ich bilde mir just in diesem Moment ein furchtlos und unerschrocken zu sein, dabei war ich gerade noch kurz davor alles wieder auszupacken und mich heulend ins Bett zu legen. Umzüge gehen aufs Gemüt.

Der Umzug fing doch gut an…denk an den Mann der Dir die Kisten verkauft hat!
Und wenn Du nicht weiter kommst ruf die Jutta Stramm an!
80 kisten…ich hab die schnauze voll!